Krissy's Värld
Krissy's Värld

Reise

Irgendwann vor langer Zeit kaufte ich bei IKEA einen Rucksack namens "Jokkmokk". Da ich wußte, dass IKEA oft Ortsnamen für ihre Artikel verwendet, habe ich mich auf die Suche gemacht. Tatsächlich habe ich in schwedisch Lappland einen Ort mit Namen "Jokkmokk" gefunden. Mein Entschluß stand fest, da fahr ich hin.

Im nächsten Urlaub wurde ein Plan gemacht, Reisebroschüren angefortdet und eine Reiseroute ausgearbeitet.

Kinder mitsamt den Kisten mit Klamotten und Lebensmitteln und allem was man auf so einer Reise braucht ins Auto geladen und ab nach Norden.

Vor uns lag eine Strecke von ca. 2000km. Mein klappriger Bus mußte einiges aushalten, aber er hat uns heil ans Ziel gebracht.

Wir sind von Hamburg erst mal nach Travemünde gefahren, mit der Fähre übergesetzt nach Trelleborg und dann auf die 45, die einzige Straße, die im Westen ganz nach Norden führt. Es war eine tolle Fahrt. Das Wetter war sonnig aber es wehte stets ein laues Lüftchen, sodass wir nicht ins Schwitzen kamen.

Um die Kinder bei Laune zu halten, haben wir natürlich einige Stops eingelgt, wo sie sich austoben konnten.

Je weiter wir nach Norden kamen, desto spärlicher wurde der Verkehr und irgendwann liefen uns die ersten Rentiere über den Weg. Man muß schon sehr aufpassen, diese Tiere gehören den ansässigen Samen und wenn man eines verletzt oder gar überfährt muß man den Schaden regulieren. Also vorsichtig und umsichtig fahren. Diese Tiere leben hier frei und ungezwungen und fühlen sich natürlich zu Hause und wir sind die Eindringlinge. So verhalten sie sich auch. Sie rücken nicht sofort von der Straße runter, man muß sie schon ein wenig dazu ermuntern.

Jeder Tag ein Erlebnis

In Jokkmokk angekommen, haben wir auf dem Campingplatz eingecheckt und uns einen Platz gesucht. Es war sehr übersichtlich und wir hatten die freie Auswahl. Wir haben einen Platz mit Strom genommen und haben keine 20DM dafür bezahlt pro Nacht. Jede 7. Nacht war gratis.

Es war toll dort vor allem nachts, weil es ja nicht dunkel wurde. Wir sind dann kurz vor Mitternacht auf einen kleinen Berg gefahren, um von dort aus die Gegend zu bewundern und natürlich auch den Sonnenunter- und aufgang zur selben Zeit. Am Storknabben, so heißt der Flecken gabs auch noch eine kleine Hütte, in der man sich stärken konnte, und ein Clo gab es dort auch. Ich betone das deswegen, weil es schon eine Besonderheit in Schweden ist, dass man egal auf welchem Berg oder in welchem unwegbaren Gelände immer diese Plumpsclos findet, meist behindertengerecht und mit einer Riesenrolle Clopapier. Das war für uns neu.

mit sehr langen Haaren

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© Christiane Frerking

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